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	<title>Sexten &#187; Reiseberichte</title>
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		<title>Toblinger Knoten</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Jun 2009 14:03:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reiseberichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Bergschnegge aus Innsbruck berichtet über ihr Erlebnis am Toblinger Knoten Frohen Mutes ging es im August 2007 auf zum Toblinger Knoten vom Parkplatz (1509 m) zur Dreischusterhütte. (1626 m).Es ist ehemaligen Kriegssteig auf den Toblinger Knoten, ein Klettersteig &#8211; oder besser Leiternsteig (17 Leitern) &#8211; der etwas luftig fast ausschließlich senkrecht über etwa 110 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Bergschnegge aus Innsbruck berichtet über ihr Erlebnis am Toblinger Knoten<span id="more-547"></span></p>
<p>Frohen Mutes ging es im August 2007 auf zum Toblinger Knoten vom Parkplatz (1509 m) zur Dreischusterhütte. (1626 m).Es ist ehemaligen Kriegssteig auf den Toblinger Knoten, ein Klettersteig &#8211; oder besser Leiternsteig (17 Leitern) &#8211; der etwas luftig fast ausschließlich senkrecht über etwa 110 Höhenmeter auf den Gipfel führt. Um 7:00 Uhr starteten wir dann wie geplant von der Dreischusterhütte in Richtung Süden.</p>
<p>Zuerst verlief der Weg völlig ohne Schwierigkeiten mit ganz geringen Steigungen (fast eben) zuerst über die Kuh- und Pferdeweide und anschließend im Latschenwald auf der linken Talseite zu Punkt 1693. Markierung Nr. 10, 11, 105 und Höhenweg Nr. 4. Das Rauschen des Baches und die ansonsten völlige Ruhe und Einsamkeit waren für mich völlig untypisch für eine Dolomitenwanderung. Wir hielten uns links (Markierung 105, Höhenweg Nr. 4) und nach dem Queren des Rio San Candido wurde der Weg so allmählich steiler. Über den guten Wanderweg ging es durch eine herrliche Dolomitenlandschaft immer höher so dass wir recht zügig die Baumgrenze erreichten.<br />
Die Pfiffe der Murmelen waren unsere Begleiter ansonsten war es ruhig und kein Mensch weit und breit zu sehen. Gegen 9 Uhr war die Baumgrenze erreicht und die schlimmsten Steigungen überwunden.</p>
<p>Es ging dann etwas wellig gegen Osten zum östlichen Gwengalpenjoch (2457 m). Auf dem Weg dorthin wurde so langsam der Blick auf die Wahnsinns Aussicht der Drei Zinnen frei. Dort angekommen legten wir dann ohne große Pause die Klettersteigausrüstung an. Der Aufstieg etwa 15 Minuten Klettersteig (laut Führer 40 Min!!!) stehen wir dann gegen 10.30 Uhr auf dem Gipfel des Toblinger Knoten. Die Aussicht auf die umliegenden Berge wurde durch nichts getrübt und nach wenigen Minuten waren wir dann am Gipfel auch noch für über eine Stunde lang völlig alleine. Gegen 13.00 Uhr machten wir uns dann an den Abstieg über den leichten Feldkurat-Hosp-Klettersteig Richtung Drei-Zinnen-Hütte (2405 m).</p>
<p>Der Weg hinunter war jedoch bestens mittels Drahtseilen versichert und brachte keinerlei Schwierigkeiten mit sich. Jetzt zwar etwas langsamer, aber dennoch recht zügig und ohne Schwierigkeiten kamen wir auf den Weg zur Drei-Zinnen-Hütte wo wir uns etwas stärken wollten.</p>
<p>Die Wirten auf der drei Zinnenhütte waren überaus freundlich und der Apfelstrudel mit Cappuccino ein Gedicht. Um 15:00 Uhr starteten wir wieder Richtung Dreischusterhütte. Die Murmelen in der der Nähe der Hütte schienen sich an die Menschen gewöhnt zu haben und es machte Riesenspaß sie zu beobachten und sie ließen sich von unserer Anwesenheit in keinster Weise verunsichern.</p>
<p>Die verschiedenen Blumen und auch der Anblick der Edelweiß lies uns einfach einmal mehr fühlen dass hier in unserem geliebten Südtirol die Welt noch in Ordnung ist.</p>
<p>Bericht von der Bergschnegge aus Innsbruck</p>
<p style="text-align: center;"><span>Empfehlungen:</span> <span><a title="Reiseziel Italien" href="http://tourias.de/reiseinfos/touristeninformation/italien/index.html" target="_blank">Reiseziel Italien</a>,   <a title="Reise und Urlaub in der ganzen Welt" href="http://www.dodo.com/de" target="_blank">Reise und Urlaub in der ganzen Welt</a> </span></p>
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		<title>Westliche Zinne / Demuth Kante(6-/A0)</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Jun 2009 14:01:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reiseberichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Bergsteiger und Klettertrainer Simon Pfandler berichtet über seine Tour: Westliche Zinne / Demuth Kante(6-/A0). Mit Manu übers Wochenende zu den 3 Zinnen gefahren. Da das sehr frühe aufstehen nicht gerade unsere Stärke ist waren wir die letzten beim Einstieg zum große Zinne Normalweg. Konnten uns dann gemütlich an den Dolomitenfels gewöhnen. Da wir fast [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Bergsteiger und Klettertrainer <strong>Simon Pfandler</strong> berichtet über seine Tour: Westliche Zinne / Demuth Kante(6-/A0).</p>
<p><span id="more-545"></span></p>
<p>Mit Manu übers Wochenende zu den 3 Zinnen gefahren. Da das sehr frühe aufstehen nicht gerade unsere Stärke ist waren wir die letzten beim Einstieg zum große Zinne Normalweg. Konnten uns dann gemütlich an den Dolomitenfels gewöhnen. Da wir fast alles wieder abkletterten konnten wir beim Abstieg einige Seilschaften einholen und so waren wir nicht die letzten beim Bier. Am Abend gings dann doch zeitig ins Bett um fit für den nächsten Tag zu sein. Bei Anbruch des Tages schultern wir unsere Rucksäcke und ab geht es auf die Nordseite der Zinnen. Vom oberen Parkplatz holt uns sehr schnell ein Kletterpärchen ein, wir sehen sie dann in der westl. Zinne Nordwand und Manu kann bewundern wie die schnelle Seilschaft in Turnpatschen am oberen Ringband leichtfüßig vorbeispaziert (Hut ab vor der Geschwindigkeit). Der Einstieg kann nur über steile Sandrinnen erreicht werden, doch irgendwann stehen auch wir voll adjustiert unter der beeindruckenden Wand.<br />
<img class="aligncenter" title="Westliche Zinne" src="http://www.sexten-moos.com/berichte/images/westlichezinne1.jpg" alt="" width="384" height="512" /></p>
<p>Zuerst geht es relativ leicht hinauf, doch bei einer luftigen Querung beginnen meine Knie das erste mal zu zittern. Ein Bergführer holt mit 2! Gästen zu uns auf, da er die Route kennt lassen wir ihm gerne den Vortritt. Da uns jetzt leichteres Gelände erwartet lasse ich Manu die Möglichkeit den Vorstieg zu üben. Da leichtes Gelände aber auch keine Haken bedeutet findet sie keinen Stand und muss an einem mikro Köpfl und einem Friend ihren ersten alpinen Stand bauen. Der Friend ist wirklich perfekt platziert, dass Köpfl wirkt dafür eher nur &#8220;symbolisch&#8221;. Bald stehen wir unter dem Ãœberhang. An diesen wackligen Haken soll ich mich hinauf ziehen? Naja wenigstens haben wir einen guten Stand. Auch Freikletterversuche gebe ich bald auf. Gott sei Dank der Haken hält und so komme ich mit einigen Schweißperlen auf der Stirn am nächsten Stand an. Die Bewertung dieser Stelle mit 5/A0 stammt wohl noch aus der Zeit vor dem siebten Grad. Als ein Sechser das höchste Kletterbare war. Nachdem Manu zu mir aufgeschlossen hat kommen erste Zweifel über den Weiterweg. 3m ober unserem Stand steckt ein Haken, das Gelände gerade weiter schaut dann aber echt nicht mehr nach 5 aus. Also nach rechts gequert, dort warten auch nur glatte Bäuche. Also klettere ich nochmal zurück zu Manu und schnorre eine Tschigg. Meine erste unter Tags seit Feber. So langsam kann Manu meine Nerven beruhigen, man kann sich mitten in so einer Riesenwand wirklich verloren fühlen. Also doch geradeaus. Irgendwo finde ich eine halb abgeplatzte Schuppe hinter die ich einen Keil stopfen kann. Wie auf Messers Schneide schleiche ich über das relativ brüchige Gelände. Na wer sagts denn, war ja gar nicht so schwierig. Ich hänge gerade den Stand ein da kommt ein Kletterer schon fröhlich grüßend etwas weiter links von meiner Linie herauf. Da der Stand eh nichts tolles ist hängt er einen einzelnen Keil in einen Ritz und gibt schon das Kommando zum nachkommen. Manu ist inzwischen auch schon hier, wir lassen dieser schnellen Seilschaft aber gerne den Vortritt. Plötzlich hören wir von unten in herrlichem Kärntner Dialekt: Robert tua amol zu. Der Kletterer belastet den Keil voll (ich sehe schon die ganze Seilschaft abstürzen) doch er hält bombenfest. Schon kommt eine durchtrainierte Dame heraufgestiegen. Ich denke mir, die kenne ich doch, ich soll aber erst später herausfinden, dass es Dagmar Wabnig ist. Ihre Homepage http://www.wabnig.net/ kenne ich allerdings schon lange. Man findet auch auf diesem <a title="Reiseportal" href="http://www.online-reiseinfos.de" target="_blank">Reiseportal</a> einige schöne Berichte. Nun da wir wieder wen vor uns haben steigt auch die Motivation wieder sprunghaft an und wir versuchen der Seilschaft halbwegs hinterher zu kommen. Dies ist allerdings nicht ganz leicht, da Robert einen sehr kompromisslosen Sicherungsstil einhält: Das 60m Seil wird ohne Zwischensicherungen voll ausgegangen bis es spannt, dann schwindelt Robert irgendwo einen Friend in Ritzen die ich nie gesehen hätte hinein und schon kann Dagmar nachkommen. Na ja irgendwie hat er ja recht, den Haken kann man eh nicht richtig trauen und beim eigenen Zeug hat man einfach mehr Gefühl ob es hält. Die letzten 3 Seillängen bieten jetzt noch herrliche Kantenkletterei, bei der es zwar links und rechts ordentlich hinuntergeht es aber trotzdem nie extrem ausgesetzt ist. Am Gipfel treffen wir Robert und Dagmar wieder und genießen endlich die wärmende Sonne.</p>
<p><img class="aligncenter" title="Drei Zinnen" src="http://www.sexten-moos.com/berichte/images/westlichezinne2.jpg" alt="" width="512" height="384" /></p>
<p>Da es allerdings nicht mehr lang hell bleibt brechen auch wir bald auf. Der Abstieg ist gut gekennzeichnet doch verlangt er sicheres seilfreies gehen in 2er Gelände. Bei einem Abseiler sehe ich, dass die Seillängen gerade so bis zum Ringband reichen. Ich habe aber vergessen, dass wir ein 50m und ein 60m Seil (das zweite 60m Seil musste ich wegen Fehllieferung zurückschicken) haben. Cirka 1.5m vor dem Band flutscht mir das Seil aus der Hand, mir bleibt das Herz stehen. Gott sei dank bin ich so knapp über dem Band, dass ich stehen bleiben kann. Angstvoll blicke ich in den gähnenden Abgrund, nicht auszudenken, wenn ich gestolpert wäre. Von nun an gibtâ€™s für mich keine Ausrede wegen Steinschlags für keine Knoten im Seilende mehr. Das letzte Stück müssen wir über eine steile Schotterrinne hinunter. Hier treffen wir auch Robert und Dagmar wieder. Dagmar verrät uns, dass sie Schotter am meisten hasst. Ich bin hier in meinem Element und so rutsche ich halb fiegelnd hinab. Kurz vor der Dunkelheit kommen wir bei unserem Auto an. Da Manu morgen ihren ersten Arbeitstag hat müssen wir noch heute heimreisen.<br />
Danke an Manu, dass sie mich auch in so schwierigen Touren begleitet und sie eine enorme psychische Ruhe verbreitet.</p>
<p>Bericht: Simon Pfandler<br />
Fotos: Dagmar Wabnig</p>
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