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Die Hofkäserei Unteroltl

Hier zeigt sich die Landwirtschaft von ihrer vielfältigsten Seite. Im Berghof Unteroltl auf 1450 m wird Natur großgeschrieben. Nirgendwo sonst kann man mehr tiroler Milchtradition miterleben. Herzstück des von Familie Villgrater bewirtschafteten Hofes ist die 2008 eröffnete Hofkäserei.

Es ist ein Geheimtipp unter den Feinschmeckern. Im entlegenen und – auf den ersten Blick unscheinbaren Hof findet man kulinarische Feinheiten wie Schafs-, Kuh- und Ziegenkäse, aber auch Speck und Würste, alles aus eigener Produktion. Dabei hat sich die Nachfrage in letzter Zeit verstärkt auf Ziegenmilchprodukte gerichtet. Die 25 Ziegen liefern etwa 60 Liter Milch am Tag und dürfen im Sommer sogar bei der Zsigmondy Hütte am Fuße des Zwölferkofels weiden.

Aus Milch ist nur etwa 10%  für Käse verwertbar, der Rest wird an die Schweine verfüttert. Auch diese haben nicht zur Gänze für Speck geeignetes Fleisch an sich, sodass auch hier der Ausschuss, gemischt mit etwas Ziegenfleisch, noch für hervorragende Würste verwendet wird. Damit schließt sich der Kreislauf, mit dem Andreas und Sonja Villgrater einen heutzutage einzigartigen Selbstversorgungsbetrieb führt.

Dieses Erfolgskonzept konnte auch den Tourismusverband für organisierte Führungen begeistern. Diese finden alle zwei Wochen statt, und werden zudem professionell wie aus dem Lehrbuch, beginnend beim fertigen Produkt über dessen Herstellung bis hin zur Rohstoffgewinnung abgehalten.

Auch in Sachen Energiewirtschaft nimmt der Unteroltlhof eine Vorreiterrolle ein. Ausgestattet mit einem kleinen Wasserkraftwerk zur Stromgewinnung, verfügt er über Warmwasser aus Solarenergie, bis hin zur eigenen Trinkwasserquelle. Letztere bietet zudem im Sommer mit ihrem 5 °C kühlen Nass die nötige Enthalpie für die Kühlzelle. Dies macht die Hofstelle energieautark und ist somit der Zeit um einige Schritte voraus.

Zur Geschichte

Der Unteroltlhof ist der Stammhof der Familie Villgrater. Während des 1. Weltkrieges diente er aufgrund der abgeschiedenen Lage als Versteck und Rückzugsstelle für Soldaten beider Fronten und wurde stark in Mitleidenschaft gezogen. Erst 1983 wurde das Haus vom bekannten Holzschnitzer Thomas Villgrater wieder aufgebaut, und bis zu dessen Unfalltod im Jahre 2000 bewohnt. In dieser Zeit diente er sogar als Drehort für den Dokumentarfilm „Wilderer, Schmuggler und andere Leut“. Durch harte Arbeit und viel eigenhändiges Können hat der gelernte Senner Andreas 2008 die Hofkäserei eröffnet.

Autor: Christoph Egarter

von der Villa Haunold

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